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4 Ergebnis(se) bei Suche nach tx taxonid="%1770%"
Echte Rauh-Nummern und
Pseudo-Rauh-Nummern

Rauh benutzte ein einziges Numerier-Schema für zwei Zwecke:
Zum einen, um Aufsammlungen zu numerieren, die er im Feld gesammelt hat (hier als «echte Rauh-Nummer» bezeichnet) und zum anderen als Eingangsnummern für Pflanzen, die ihm von Dritten zugesandt wurden (hier als «Pseudo-Rauh-Nummer» bezeichnet).
Es gibt dabei keinerlei Zeichen oder Hinweise, um die beiden Verwendungszwecke zu unterscheiden. Wenn Rauh von einer Expedition zurückkam, setzte er die Numerierung von Neuzugängen, die an den Botanischen Garten Heidelberg geschickt wurden, mit der Nummer fort, die auf die zuletzt für seine eigenen Aufsammlungen verwendete Nummer folgte. Es kommt sogar vor, dass in seiner Abwesenheit das gleiche Nummernintervall für Eingänge verwendet wurde, das er gleichzeitig im Feld für seine eigenen Aufsammlungen benutzte! Bei einer neuen Expedition fing er in der Regel beim Numerieren mit einer auf volle Tausender gerundeten Nummer an. Aus alledem resultieren nicht nur doppelt verwendete Nummern, sondern auch teilweise grosse Lücken im gesamten von Werner Rauh benutzten Nummern-Intervall.

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1 Pseudo-Rauh-Nummer: 32654
Tillandsia albida Mez & Purpus [Taxon 1770]
Ursprung: Mexico, Estd. Hidalgo, Cañon de los Venados [leg. W. Rauh 1966-10-19 sub Rauh 17039 ?]
Herkunft (Provenienz): ex cult. BG Heidelberg; præp. 1974-06-20 ... 1974-07-01
Kommentar(e): Handschriftliches Etikett von Rauh an Beleg HEID 604261, recto: «32654 | Till. aff. albida,», verso: «aber grün blütig; | Mexiko»
Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei dieser Nummer um eine Pflanze, die am 19. Oktober 1966 als «Tillandsia albida oder lepidosepala» Rauh 17039 gesammelt und später als Tillandsia albida bestimmt wurde. Ein Individuum dieser Aufsammlung blühte grün. Laut Erstbeschreibung (in
Repertorium specierum novarum regni vegetabilis. No. 400/404, XIV.. Band, 15. April 1916, 248–249) sind die Blüten der Art grünlich-weiss («virenti-albidis»). Dieses in der Blütenfarbe abweichende Exemplar wurde zwischen oder inkl. dem 20. Juni 1974 (Datum des letzten vorangehenden Eintrags im Eingangsbuch [EGB23,24]) und dem 1. Juli 1974 (Datum des nächst folgenden Eintrags im Eingangsbuch [EGB23,25]) mit der neuen (BG-HEID Garten-) Nummer 32 654 als «Tillandsia aff. albida» eingetragen, «aff.» vermutlich wegen der abweichenden Blütenfarbe. Auf dem maschinenschriftlichen Etikett des Beleges HEID 604261 ist ald Fundort angegeben: «Canon de los Venados». Rauh suchte diesen Fundort vor Juni 1974 zweimal auf, nämllich am 19. Oktober 1966 [HEIDRAUHFDB035_077] und am 8. November 1970 [HEIDRAUHFDB042_022; hier als «Barranco de los Venados» notiert]. Bei letzterer Reise wurde keine Tillandsia albida gesammelt, jedoch bei der Reise von 1966 sammelte Rauh die Art an genau dem Fundort, der bei HEID 604261 genannt ist. Leider ist von Rauh 17039 kein Exemplar erhalten, aber vorstehende Erläuterungen legen es nahe, dass es sich bei «B.G.H. 32 654» um ein grünblühendes Individuum dieser Aufsammlung handelt. [CNS 2018-04-12]
Eingangsdatum: 1974 Quelle der Angaben: Eingangsbuch 23,25 — HEID 604261 — [Id: 10081 | Status: 1]

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