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3 Ergebnis(se) bei Suche nach tx taxonid="%2367%"
Echte Rauh-Nummern und
Pseudo-Rauh-Nummern

Rauh benutzte ein einziges Numerier-Schema für zwei Zwecke:
Zum einen, um Aufsammlungen zu numerieren, die er im Feld gesammelt hat (hier als «echte Rauh-Nummer» bezeichnet) und zum anderen als Eingangsnummern für Pflanzen, die ihm von Dritten zugesandt wurden (hier als «Pseudo-Rauh-Nummer» bezeichnet).
Es gibt dabei keinerlei Zeichen oder Hinweise, um die beiden Verwendungszwecke zu unterscheiden. Wenn Rauh von einer Expedition zurückkam, setzte er die Numerierung von Neuzugängen, die an den Botanischen Garten Heidelberg geschickt wurden, mit der Nummer fort, die auf die zuletzt für seine eigenen Aufsammlungen verwendete Nummer folgte. Es kommt sogar vor, dass in seiner Abwesenheit das gleiche Nummernintervall für Eingänge verwendet wurde, das er gleichzeitig im Feld für seine eigenen Aufsammlungen benutzte! Bei einer neuen Expedition fing er in der Regel beim Numerieren mit einer auf volle Tausender gerundeten Nummer an. Aus alledem resultieren nicht nur doppelt verwendete Nummern, sondern auch teilweise grosse Lücken im gesamten von Werner Rauh benutzten Nummern-Intervall.

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1 Pseudo-Rauh-Nummer: 17453
Vriesea albo-rubrobracteata Rauh [Taxon 2367]
Ursprung: Peru, Dept. Amazonas; leg. Lau
Herkunft (Provenienz): Alfred Lau, Lima
Kommentar(e): Holotypus
Tillandsiensendung aus Peru. Alfred Lau, Lima.
Erhalten als «17453 Vriesea Lau/Amazonas» (geschrieben von Rauh), später von anderer Hand ergänzt: «1 Blatt fehlt!», weitere Ergänzung: «zamosensis 10.12.74 [= det.?]».

Siehe auch T 32.66. [CNS 2015-07-28]
Eingangsdatum: 1968-06-07 Quelle der Angaben: Eingangsbuch 13,16 — [Id: 4153 | Status: 1]
2 Pseudo-Rauh-Nummer: 17729a
Vriesea albo-rubrobracteata Rauh [Taxon 2367]
Ursprung: Peru, Dept. Amazonas, Nazareth, Regenwald 500m; leg. Lau
Herkunft (Provenienz): «vielleicht über Blaß bekommen!»
Kommentar(e): In EGB13,30 findet sich ursprünglich nur ein durchgestrichener maschinenschriftlicher Eintrag zu pseudo-Rauh 17729: «17729 Vriesea Blattß Ecuador». Dieser wurde später von Rauh handschriftlich ergänzt und noch einmal später vollständig durchgestrichen: «nov. spec. Lau, Amazonas (vielleicht über Blaß bekommen)». Vermutlich wurden in diesem ursprünglichen Eintrag zwei verschiedene Akzessionen miteinander vermischt. Dieses Problem wurde folgendermassen gelöst: Rauh selbst fügte hinter dem durchgestrichenen Eintrag noch einmal einen Eintrag zu pseudo-Rauh 17729 ein: «17729 Vriesea zamorensis (Blaß-Ecuador) oder Lau». Eine zweite Hand fügte später (nach Publikation der Art?) dahinter pseudo-Rauh 17729a ein: «17729a Vriesea albo-rubrobracteata Rauh Nazareth, Dptm Amazonas Regenwald 500 m Leg Lau. Holotyp». Dieser Eintrag bezieht sich wahrscheinlich auf die ursprünglich als Holotyp ausgewählte Akzession von Vriesea albo-rubrobracteata Rauh, im Protolog ist aber pseudo-Rauh 17453 als Holotypus zitiert.
Pseudo-Rauh 17729 wird ausserdem später noch unter den «Buchstaben-Gartennummern» T 32.27 (EGB2,50, als Vriesea zamorensis) und T 32.66 (EGB2,51, als Vriesea spec., zusammen mit pseudo-Rauh 17453 und 30017) aufgeführt. Bei T 32.66 handelt es sich wahrscheinlich tatsächlich um drei Individuen von Vriesea albo-rubrobracteata, da bei dieser Nummer die Infloreszenz als rot mit weissen Spitzen beschrieben wird, was den Angaben im Protolog entspricht: «Florale Brakteen [...] an der Basis leuchtend karminrot, im oberen Drittel weiß». Darauf nimmt das Species-Epiteton bezug. [CNS 2015-07-28]
Eingangsdatum: 1968-07-08 Quelle der Angaben: Eingangsbuch 13,30 — [Id: 29401 | Status: 1]

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