Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Rauh-Publikationen
Ausschnitt aus der Gartenbibliothek

Werner Rauhs Veröffentlichungen über seine Expeditionen

Wenn Werner Rauh von seinen Reisen zurück war, begann die Aufarbeitung der Funde und Reisenotizen. Daraus gingen zahlreiche Publikationen hervor, teils in Form von umfangreichen Monographien, teils als Serie kleiner Aufsätze. Eine Auswahl finden Sie nachfolgend.

Peru 1954 & 1956

  • Werner Rauh (1958): Beitrag zur Kenntnis der peruanischen Kakteenvegetation.
    in: Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse. Jahrgang 1958, 1. Abhandlung. Springer Verlag Heidelberg, 542 Seiten.
    1954 und 1956 sammelte Rauh bei seinen Peru-Reisen eine grosse Zahl verschiedenster Kakteen, teils lebend, teils als Herbarbelege. Da bisher die peruanische Kakteenvegetation noch nicht umfassend erforscht war, auch wenn Peru bereits von vielen Botaniker bereist wurde, veröffentlichte er seine Erkenntnisse aus den beiden Reisen in dieser umfangreichen Monographie. Darin finden sich auch ausführliche Beschreibungen in deutscher Sprache von Arten, die er bereits 1957 zusammen mit Curt Backeberg i n dessen Descriptiones Cactacearum Novarum auf Latein publiziert hatte.

Kenya 1960

  • Werner Rauh (1966): Euphorbia ballyana Rauh, nov. spec., – eine neue Art aus Kenya.
    in: Kakteen und andere Sukkulenten, 17. Jahrgang (1966), Heft 3: Seiten 42–47.

Peru & Mexico 1970

  • Werner & Hilde Rauh (1973/74): Baja California: its Cacti and Succulents. A Travelogue.
    in: The National Cactus and Succulent Journal [Great Britain], Volume 28 (1973), Number 3: Seiten 69–73.
    Volume 28 (1973), Number 4: Seiten 105–111.
    Volume 29 (1974), Number 1: Seiten 4–11.
    Volume 29 (1974), Number 2: Seiten ?–?.
    Volume 29 (1974), Number 3: Seiten 67–75.
    Volume 29 (1974), Number 4: Seiten 100–106.

    Kommentar des Herausgebers zu dieser Artikelserie: «[...] we believe that it will be a most valuable reference work.» (vol 29. (1974) 1: 3)

Madagaskar 1992

  • Werner Rauh (1993): Euphorbia spinicapsula Rauh & Petignat – eine weitere neue Art aus Südwestmadagaskar.
    in: Kakteen und andere Sukkulenten, 44. Jahrgang (1993), Heft 10: Seiten 208–211.
    Im März 1992 erhielt Rauh während seiner Madagscar-Reise von Herman Ptignat eine neue Euphorbia, die sich durch bestachelte Kapseln auszeichnet. Solche Kapseln waren bisher in Madagaskar bei Euphorbien nicht gefunden worden, weshalb Rauh sofort erkannte, dass es sich um eine neue Art handeln musste. Er trug diesen Neufund unter der Nummer 73329 in sein Feldbuch ein und veröffentlichte im folgenden Jahr die Erstbeschreibung, nachdem die Pflanze im Botanischen Garten Heidelberg geblüht und gefruchtet hatte.
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